Retooling für Kuben

März 2010 | Retooling für Kuben
Prüf- und Funktionskuben dienen Automobilherstellern zum Funktions-Check sowie zur Beurteilung des Designs und der Passgenauigkeit. Auf den Kuben werden die Bauteile der Vorserie aufgenommen, geprüft und solange verbessert, bis sie den Serienstand erreicht haben.

Herkömmlich wurden Kuben oft in gegossener Form erstellt und waren kaum veränderbar sowie sehr schwer. Vielen Modell-Änderungen konnte der Kubing kaum angepasst werden. Diese Methode war recht teuer; bei einem Face-lift war ein neuer Kubing erforderlich. Nach Auslauf des Modells ergab sich meist keine weitere Verwendung für den Guss-Kubing, so dass dieser entweder eingelagert oder entsorgt werden musste.

Um Zeit und Kosten zu sparen setzen heute viele Automobilhersteller auf modulare Bauweisen. Das hat vor allem den Vorteil, dass Modell-Änderungen besser angepasst werden können. Auch ist die Wiederverwendung der Einzelkomponenten für andere Modelle möglich.

Witte Bleckede, Hersteller des Alufix und Aluquick-Baukastensystems, hat sich auf die Erstellung modularer Kuben spezialisiert. Hierbei erweisen sich die typischen Merkmale der Witte-Systeme wie hohe Präzision, Einsatzflexibilität und geringes Gewicht als besonders vorteilhaft. Diese Vorteile wirken sich neben kürzeren Fertigungszeiten vor allem auf die Modifikationsmöglichkeiten im Falle von Modell-Änderungen aus.

Die Grundrahmen der modularen Kuben werden aus standardisierten Profilen, d.h. aus Komponenten des Alufix- und/oder Aluquick-Baukastensystems erstellt. Bereits in der Konstruktionsphase ergeben sich erhebliche Zeitvorteile gegenüber herkömmlichen Gussrahmen-Konstruktionen. Die Werkstück- Adaptionen und Kuben-Elemente werden anhand des Rasters positioniert. Da die modularen Profile lediglich geschraubt werden, sind keine weiteren Fügeverfahren wie Schweißen, Kleben oder Nieten erforderlich. Dadurch ergibt sich eine nahezu 100-prozentige Wiederverwendbarkeit der Grundrahmen und der Adaptionsstruktur. Bei Modell-Änderungen werden lediglich die gefrästen Kontur- oder Flächenmodelle sowie ggf. einzelne Profile des Grundrahmens ausgetauscht. Somit kann ein modularer Kubing nahezu unbegrenzt an immer wieder neue Aufgaben angepasst werden.

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